Wichtige Informationen zur homöopathischen Therapie

Dosierung, Einnahme, Wirkung


Dosierung und Einnahme


Homöopathische Mittel wirken auf energetischer Ebene,

  • d.h. es kommt nicht auf große Mengen an (bitte unbedingt an die verordnete Dosierung halten) 
  • und es ist nicht notwendig, dass die Mittel auch im Magen ankommen (es gibt Patienten, bei denen reicht das Riechen an den Fläschchen aus).

Sollte z.B. relativ kurz nach der Einnahme erbrochen werden, brauchen Sie sich keine Gedanken machen, denn die „Information" des Mittels ist auch so längst beim Körper angekommen.

 

 

Homöopathische Mittel sollten möglichst nicht mehrmals hintereinander in gleicher Potenz genommen werden. Daher sind bei der wiederholten Einnahme kleine "Zubereitungsschritte", die die Potenz leicht verändern, zu beachten:

 

Ihnen wurde ein Mittel auf Globuli (Milchzuckerkügelchen) (C-Potenzen) verordnet:
Bei Ersteinnahme des Mittels (soweit nicht anders verordnet) legt man 3 Globuli unter die Zunge und lässt sie dort zergehen.

Bei weiteren Einnahmen:
3 Globuli in einem Glas Wasser auflösen, mit einem Plastiklöffel umrühren und daraus 1 Teelöffel einnehmen.
(Je nach Verordnung dann den Rest weggießen oder nochmals anwenden.)
Im Normalfall reichen eine evtl. zwei Einnahmen, da diese Potenzen längere Zeit wirken.

 

Ihnen wurde das Mittel in Form von Tropfen (LM bzw. Q-Potenzen - Dilution) verordnet:
Wenn das Fläschchen randvoll gefüllt ist, gießen Sie zunächst ca. 1 ml ab. Dann 3 Tropfen des Arzneimittels auf ein Glas Wasser, - mit einem Plastiklöffel umrühren und daraus 1 Teelöffel einnehmen.

Vor der nächsten Einnahme das Fläschchen 10x feste Schütteln (bewährt hat es sich, wenn man es in der Hand hält und mit der Faust feste auf ein dickes Buch- z.B. Telefonbuch klopft) - dann weiter wie oben...
Diese Potenzen nimmt man häufiger ein, z.B. anfangs täglich oder alle 2 Tage (je nach Verordnung) und schleicht dann langsam aus... d.h. z.B. nach 2 Wochen nur noch 2x pro Woche, dann nur noch 1x pro Woche und dann nur bei Bedarf oder ähnlich - Bitte Rücksprache mit mir halten...
Wenn die Wirkung zu stark ist, (siehe unten) empfiehlt es sich eine Pause einzulegen und dann nach ein paar Tagen mit geringerer Dosis (entweder größeren Abständen oder auch höherer Verdünnung: der Teelöffel aus dem ersten Glas wird in einem zweiten Wasserglas verkleppert evtl. auch noch in einem dritten und erst daraus ein TL eingenommen...) fortzufahren.

 


Wirkungsdauer


Über die Wirkungsdauer der einzelnen Mittel lässt sich nicht allgemein etwas sagen. Sie ist abhängig:
· von dem Mittel, aber vor allem von
· dem Patienten,
· seiner Reaktionslage,
· der Heftigkeit des Krankheitsgeschehens (je heftiger, umso schneller ist die Arzneiwirkung verbraucht)
· und störenden Einflüssen. (siehe unten)
·
Ganz grob kann man annehmen, dass die Wirkung einer
C 30 Tage bis Wochen
C 200 Wochen bis Monate
C 1000 Wochen bis Jahre
LM/Q Stunden bis Tage anhält.
Tiefere Potenzen (C oder D 4/6/12 wirken kürzer und mehr auf rein körperlicher Ebene).

 


Störung der Arzneimittelwirkung


Während eine Konstitutionstherapie sollten keine anderen homöopathischenArzneimittel eingenommen werden, da sonst die Wirkung des Konstitutionsmittels verfälscht und nicht mehr eindeutig erkennbar ist.
Sollten während der Therapie akute Erkrankungen auftreten, die unbedingt behandelt werden müssen, rufen Sie mich bitte an...


Einige Wirkstoffe haben störenden Einfluss auf homöopathische Mittel und schwächen bzw. heben deren Wirkung auf.

Daher sind unter homöopathischer Behandlung folgende Dinge zu vermeiden:
· Kaffee (wenn es geht, ansonsten bitte nur zum Genuss in Maßen, nicht in Massen!)
· Kampher (in Erkältungsbädern, Inhalationsölen, etc. enthalten)
· Kamille (Achtung! Nicht nur als Tee, sondern auch in z.B. Cremes enthalten!)
· Pfefferminz und andere starke ätherische Öle (Kaugummis, Zahnpasta,...) (Homöopathiverträgliche Zahnpasta gibt es von Elmex in der Apotheke, Lavera im Bioladen)

 


Wirkungen der homöopathischen Therapie - sogenannte „Erstverschlimmerung"

 

Unter homöopathischer Behandlung kann es zu einer Erstverschlimmerung der Symptome kommen. Das bedeutet, dass das Mittel passt und die Symptome bald nachlassen sollten.

 

Kommt es zu erhöhten Ausscheidungen (Schweiß, Durchfall, Nasenbluten, etc.), hat das Mittel den Ausscheidungsprozess des Körpers angekurbelt. Bitte aufschreiben und keinesfalls mit Mitteln wie Deo, Kohlekompretten, etc. unterdrücken.

 

Auch wenn alte, von früher bekannte Symptome auftreten (bitte aufschreiben!), ist das ein gutes Zeichen. Das Mittel arbeitet und die Symptome werden wieder verschwinden.

 

Sollten völlig neue, bisher nie da gewesene Symptome auftreten, nehmen Sie bitte Kontakt zu mir auf...

 

Überprüfung der Arzneimittelverordnung


Da eine homöopathische Behandlung nur funktionieren kann, wenn das „Simillimum" - das dem Patienten entsprechendste Mittel gefunden wird, ist eine Verlaufskontrolle im Sinne des Patienten unbedingt notwendig.

 

D.h. bitte beobachten und notieren Sie alle Veränderungen, die nach der Einnahme des Mittels auftreten - sowohl auf körperlicher als auch auf der psychischen Ebene.

 

Bei akuten Fällen ist die Rückmeldung unbedingt noch am selben Tage u.U. auch in noch kürzerem Abstand erforderlich.

 

Bei konstitutionellen Behandlungen sollte eine Rückmeldung in Form eines weiteren Termins nach 3-4 Wochen stattfinden, damit ich den guten Verlauf der Therapie überprüfen bzw. ggf. die Arzneimittelwahl anpassen kann.